Freitag, 9. Dezember 2011

Wenn es draußen kalt ist, ...

... dann mach ich mir halt warme Gedanken! Dazu gehört das Träumen vom Urlaub, angestoßen durch folgendes Bild:


Eine sehr schöne Vorstellung, oder!? Die Gesamtkomposition ist fast schon zu kitschig, aber so stell ich mir Urlaub vor! Ich kann es förmlich riechen, schmecken und hören. 


Nach dem Träumen muss man ein wenig planen, damit die Träume auch wahr werden. Öde, ich weiß, aber da müssen wir jetzt durch. Abgesehen vom Wann und Wo ist das Wie ein großes Thema. Dazu habe ich die freundliche Frau Suchmaschine mal mit der Frage nach allen möglichen Arten und Unterarten von mobilen Wohnmöglichkeiten gequält und bin dabei auf ziemlich tolle Gefährte gestoßen. Hier nun meine ganz persönliche Hitliste:

Meine erste Wahl fiel auf den klassischen und jedem bekannten VW Bus. Wie man auf dem Foto unten erkennen kann, bietet er Platz für viele Personen ... Mutter, Vater, Tochter, ungeliebter Schwiegersohn und  zwei Nachzügler haben inklusive Gepäck problemlos Platz ... na ja, vielleicht nicht genügend Platz für einen zweiwöchigen Urlaub, aber für einen kurzen Ausflug an den See reicht es. Falls jemand zufällig einen zu Hause rumstehen hat und loswerden will, der möge sich bei mir melden! 


Für alle, die nicht auf gebrauchte VW Busse stehen und viel Kröten in der Tasche haben, habe ich folgendes "Schmuckstück" gefunden:


Grüne Technologie in einem alten Körper. Der Verdier (benannt nach dem kannadischen Designer Alexander Verdier) hat alles was das grüne und technikfanatische Herz begehrt ... man hat auf dem Weg in den Urlaub die Wahl zwischen Elektro- oder Pflanzenölantrieb, Solarzellen auf dem Dach, eine 5.1 Surroundanlage, Kühl- und Gefrierschrank, GPS, Boardcomputer, Filmprojektor und so weiter. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu der Ansicht, dass ich das nicht wirklich alles brauche und will und spare mir doch lieber die 129.000 Dollar, die dieses gute Stück kosten soll, wenn es dann mal angefertigt wird. Ich will mein Bier im Meer- oder Seewasser kühlen. Mal endlich den ganzen technischen Kram vergessen und einfach nur die Natur und die Ruhe genießen.

Gehen wir weiter in meiner Hitliste. Die nächsten Camper wären eher etwas für Singles und Kurzstrecken und sind leider auch nur Projekte des Künstlers und Designers Kevin Cyr. Aber der Gute arbeitet kräftig daran, dass die Dinger in fortgeschrittener Zukunft mal produziert werden können. Leider fehlt ihm, wie vielen von uns, das nötige Kleingeld und ist somit auf Spenden angewiesen. 


Die nächsten Camper fallen eigentlich eher in die Kategorie "Häuser auf Rollen".  Eine tolle Vorstellung oder? Na ja, nicht so ganz. Mit meinem eigenem Haus würde ich nicht so gern in den Urlaub fahren ... da nimmt man ja den Alltag mit, aber die Gartenlaube lass ich mir schon einreden.


 from here and here

So, gleich bin ich fertig. Einen habe ich noch. Ganz süß und klein ist er, aber stark genug, um ein Zelt zu tragen. 


Schwere Entscheidung, oder? Ich muss noch einmal drüber schlafen und dann fange ich mit dem Träumen vom Urlaubsort an. Vielleicht lass ich Euch ja auch daran teilhaben. 

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Blogzeit # 02

So Leutchens, jetzt habe ich lange nichts mehr geschrieben und mein schlechtes Gewissen plagt mich schon. Heute ist mal wieder Zeit für die Blogzeit. 


Der Blog, den ich jetzt vorstelle, ist ein bissel Futter für die Kreativität. Er begleitet mich eigentlich schon seit den Anfängen meines Bloglesewahns. Na ja, er war genau genommen einer der Auslöser. Design Sponge ist ein mittlerweile professioneller Design-Blog, geschrieben von einer Dame namens Grace Bonney.


Für alle, die sich gern schöne Dinge anschauen, ist dieser Blog ideal. Nun wissen wir ja von schönen Dingen, dass sie meist sehr teuer sind. Damit wir nach dem Betrachten der ach so schönen Dinge nicht allzu traurig sind, gibt es bei Design Sponge tolle Do-it-yourself Anleitungen für andere schöne Dinge. Nachdem man dann gesehen hat, dass das gar nicht so schwer ist, traut man sich dann auch daran, die schönen unleistbaren Dinge nachzubauen oder man nimmt es sich für die nahe Zukunft vor. Idealerweise werden sozusagen der Staub aus den kreativen Gehirnzellen gepustet und der Satz "Nee, das könnte ich niemals!" aus dem Sprachschatz gestrichen. 
Neben den D-I-Y Anleitungen gibt es unter anderem auch die Kategorie Before and After ... auch sehr empfehlenswert. Ich könnte Euch jetzt tausende Dinge von diesem Blog zeigen. Aber bevor das hier ausartet, schaut es Euch einfach mal selber an. Ein kleines Schmankerl habe ich aber für Euch herausgepickt. Die Anleitung dafür habe ich heute entdeckt und das brachte mich auch zu dieser Blogzeit. Beim ersten Bild dachte ich: "Na ja, nicht so dolle ... so was habe ich ja schon im Kindergarten gebastelt.". Was es mir dann angetan hat, war die Verwendung dieses Dings. Ich bin mal wieder darüber entzückt, was man mit "ein bissel um die Ecke denken" auslösen kann ... bei mir zumindest. Die Anleitung gibt es hier. Also viel Spaß beim Basteln!



Montag, 7. November 2011

Wenn ich mal ein Häuschen habe, ... # 01

... dann darf es ruhig so ausschauen. Ist das nicht super! 

from here

Da geht gleich die Phantasie mit mir durch. Unten in diesem großen weiß-roten Anhänger ist die  Wohnküche, wo sich alles trifft und in der ich jeden Tag stehe, um für meine Lieben zu kochen. Ja, Emanzipation ist mir egal, wenn ich so etwas habe ... ich geb´s ja zu. Also weiter ... wenn ich mit dem Kochen fertig bin, dann lass ich eine riesige Glocke läuten und die Kinder kommen dann wie kleine Ameisen die Treppen runtergelaufen ... die wohnen nämlich in den drei Anhängern über meinem "Frauenarbeitsplatz". Gebadet wird im Sommer in dem kleinen Teich auf der Wiese und wenn es kalt ist, geht man halt einfach in den hellblauen Anhänger, der mit einer riesigen Badewanne mit Badeofen ausgestattet ist. Das Atelier meines Mannes und von mir befindet sich im dunkelblauen Anhänger und ganz oben, ja da hab ich dann meine Ruhe und ein wunderschönes Bett stehen, von dem aus ich beim Einschlafen den Mond sehen kann. Das große Fenster eignet sich hervorragend dafür. Idealerweise ist dieser Anhänger drehbar! 

Natürlich habe ich gleich recherchiert ... wo kann man diesen Traum kaufen, was kostet er, welcher Immobilienhai schwebt mit seiner dicken Flosse darüber ... dabei habe ich unglaubliches entdeckt. Dieser Traum ist eine Theaterkulisse. Unglaublich oder?! Für alle Interessierten und der Vollständigkeit halber: das Set gestaltete Catherina Scholten für eine Produktion von Anton Chekhovs Ivanov. Die Theatergruppe, die darin spielte gehörte zum niederländischen BOS Theater.
Na ja, vielleicht steht es ja jetzt nach dem Sommer zum Verkauf. 


"Wenn ich mal ein Häuschen habe, ..." wird jetzt neben der Blogzeit eine weitere Kategorie, mit der ich Euch unterhalten möchte. Seid gespannt auf weitere komische Phantasien meinerseits.

Unsichtbar

Her mit der Tusche ... ich weiß jetzt wie man sich unsichtbar macht. Liu Bolin beweist mit seinen Bildern, dass das gar nicht so schwer ist. Natürlich werden jetzt viele sagen "Man sieht ihn doch ganz deutlich!". Aber stellt Euch mal vor, ihr lauft auf der Straße und der Gute steht vor einer Mauer angepinselt als eben diese Mauer. Ich wette mit Euch, die meisten laufen dran vorbei. Beim letzten Bild von ihm musste ich ziemlich lange schauen, um ihn zu finden. 



from here

Ok, bevor die Diskussion mit dem Thema Photoshop losbricht ... angeblich ist da nix manipuliert ... ich hab auch erst daran gedacht, aber ich will mir nicht immer die Entzückung, die so etwas bei mir auslöst, von Photoshop nehmen lassen. Ich möchte einfach daran glauben, dass sich jemand mal die Mühe gemacht hat, mich mit wirklich vorhanden Dingen und Fähigkeiten zum Staunen zu bringen. Der Fotograph hat sicherlich noch sein übriges dazu beigetragen. Hier könnt Ihr Euch noch mehr tolle Bilder anschauen.


Wer sich nicht anpinseln mag, um unsichtbar zu sein, dem kann ich folgendes empfehlen: In Schweden gibt es eine Treehotel. Dort muss man nur in eines der Zimmer schlüpfen und man wird nicht mehr gesehen. Ja ja, keine große Kunst, ich weiß. Wenn man aber auch das Zimmer nicht mehr sehen kann, dann ist das schon etwas anderes, oder?!



from here

Ok, dann auf zum Tusche kaufen oder Urlaub in Schweden buchen. Wir sehen uns!!!

Dienstag, 1. November 2011

Schöner 70er Jahre Wahnsinn

Beim Stöbern auf Pinterest, wurde ich heute mal wieder an das Spiegelverlagshaus in Hamburg erinnert. In Teile des Hauses wurde Verner Panton von der Leine und auf die Inneneinrichtung losgelassen und das kam dabei heraus:






from here and here

"Pantons Entwürfe waren prototypisch für die psychedelischen Designs der 1970er." ... Oh ja darauf kommt man bei der Betrachtung der Fotos auch als Laie. Ich stell mir gerade vor, wie Sekretärin Petra Schreibmalauf in ihrer 30 minütigen Pause aus ihrem tristen Büro mit Familienfotos an den Wänden und Häckeldeckchen auf der Fensterbank in diese Kantine (oberstes Foto) ging und diese "Welt" vorfand. Wie ging es ihr danach? War sie entspannter als vorher? Konnte sie nachher noch anständig ihre Arbeit verrichten? Freute sie sich, beim Gedanken daran dort ihre Pause zu verbringen, noch mehr auf ihren Filterkaffee mit Milch und Zucker? Ich habe keine Ahnung! Wäre ich an ihrer Stelle gewesen ... ach, keine Ahnung ... ich will mir das aber unbedingt mal anschauen und wenn ich das getan habe, dann werde ich auf diese Fragen noch einmal zurück kommen. Die Räume sind leider nicht mehr alle erhalten. Soweit ich es recherchieren konnte, gibt es nur noch die Kantine im Originalzustand. Ich finde diesen innenarchitektonischen 70er Jahre Wahnsinn auf jeden Fall schön ... ob ich dort entspannen könnte weiß ich nicht. Im Pool sicherlich!   Möglicherweise ist das einer der wenigen Orte, in denen man sich heute noch wie in einem 70er Jahre Science-Fiction Film fühlen kann und das wäre ja schon mal etwas. Wer will schon Entspannung? 

Freitag, 28. Oktober 2011

Ach ja, weil ich es neulich schon angesprochen habe ...

... eine weitere Geburtstagsgeschenkeidee ;o) ... das hier würde mir bereits beim Frühstück den Tag versüßen ... entzückende Kombi!


from here

Um Versandkosten zu sparen, könnt Ihr dann auch gleich noch für meinen nächsten Geburtstag diese tollen Drucke mit bestellen:



Der Vollständigkeit halber: Angela Rossi aus Californien ist für diese entzückenden Dinge verantwortlich. Wer Lust hat schaut sich einfach mal ihren Etsy Shop Beat up creations an. Da gibt´s noch viel mehr zu entdecken!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Miniwelten

Gestern habe ich mich mal wieder in der großen Internetwelt verlaufen und habe mich dann irgendwann in den Miniwelten wiedergefunden. Die Abzweigung Richtung Miniwelten kam durch diesen Dawanda-Fund zustande. Ich bin fast ausgeflippt vor lauter Entzückung. Der erste Ring, den Ihr unten seht, tragt den tollen Namen "Ein Sommertag im Ring". Gemacht werden die kleinen Kunstwerke von Judith Meike Plickert und wenn Ihr Euch mehr von Ihr anschauen wollt, dann könnt Ihr ja mal bei Ihr "rheinschauen". Irgendwann werd ich mir mal ein solches Schmuckstück zulegen. Mein Geburtstag ist ja auch nicht mehr so weit weg ... nur so als kleiner Hinweis an alle Betroffenen ;o).



Und da ich gerade dabei bin, will ich Euch auch noch ein paar andere Miniwelten zeigen. Mein Herz schlägt schon länger dafür und auf meiner to do-Liste stehen sie auch schon. Ja ich weiß, voll kitschig, aber ich liebe Sie trotzdem. Man kann sich beim Betrachten so schön in ihnen verlieren und träumen.
from here, here, here and here

Wer von Euch, durch die kleinen Miniwelten ins Herz getroffen wurde und nun auch solch eine besitzen möchte, dem empfehle ich diese kleine Anleitung. Über Fotos Eurer Kreationen würde ich mich sehr freuen. 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Blogzeit # 01

Damit dieser Blog nicht so chaotisch wird wie ich, habe ich mir gedacht, dass ich ein paar regelmäßige Themen eröffne. Nicht jedes Thema wird es an einem ganz bestimmten Wochentag geben ... zu viel Ordnung ist dann auch nicht fein. 

Das erste regelmäßige Thema in meiner Thementhek wird Blogzeit heißen. Wie man im hier lesen kann, haben mich viele Blogs in der letzten Zeit stark beeinflusst, inspiriert, unterhalten und /oder mir einfach nur eine tolle Lesezeit beschert. Daher möchte ich Euch ein paar von ihnen vorstellen.

Die erste Blogzeit widme ich Advanced Style. Ins Leben gerufen wurde dieser Blog von Ari Seth Cohen. Er läuft regelmäßig durch die Straßen New York´s und ist dabei auf der Suche nach modischen/feschen/stilvollen und creativen Menschen. Ja, ich weiß, das ist in New York sicher so anstrengend wie das Heuhälmchen im Heuhaufen suchen. Aber das besondere daran ist, er sucht nicht nach irgendwelchen Hälmchen, sondern nach den älteren. Auch die kommen in in New York sicherlich häufiger vor als hier in Wien oder in anderen europäischen Städten, aber die Fotos die dabei entstehen, sind wunderschön und lassen mir das Herz aufgehen. Aber bevor ich jetzt zu viel erzähle, schaut einfach mal rein und habt eine schöne Zeit. Genießt die Bilder und lest auch ab und zu die kleinen Weisheiten der älteren Hälmchen! 


"Respect your elders and let these ladies and gents teach you a thing or two about living life to the fullest. Advanced Style offers proof from the wise and silver-haired set that personal style advances with age." from here





all images from here

Sonntag, 16. Oktober 2011

Zwiegespräche

... ja, die hatte ich in den letzten Tagen ... mit mir, sehr intensiv über zahlreiche Themen...ein Thema war mein erstes Posting ... folgender Gesprächsablauf:


Ich: Was soll ich nur schreiben? Etwas Offizielles? So was wie Herzlich Willkommen auf meinem Blog! 
Ich: Nee, lass mal schauen, wie die anderen so angefangen haben!
Ich: Ok, machen wir das!
Ich: Schau mal, die ersten Postings der anderen sehen so aus, als würden sie schon immer bloggen und als wären sie nur mit ihrem Blog umgezogen.
Ich: Ja, stimmt! Nix mit Herzlich Willkommen, ich freu mich, dass Ihr da seid....!
Ich: Ist ja auch nicht wirklich nötig, denn es kommen ja hoffentlich im Laufe der Zeit ein paar Leser dazu, die sich nicht immer den ersten Eintrag anschauen.
Ich: Ja, stimmt! Aber irgendwie fühl ich mich jetzt unhöflich!
Ich: Och, Mann, ich bin müde und will schlafen gehen...komm mal in die Puschen!
Ich: Ok, ich überleg es mir noch. Geh Du mal schlafen. Gute Nacht!


Ja, so ging das jetzt über Tage. Und wisst Ihr was, ich sag jetzt einfach "Hallo" und fertig ist. Schluss mit den Zwiegesprächen! Ich fang jetzt einfach an. Dass ich mich darüber freue, dass Ihr hier seid, könnt Ihr Euch sicherlich denken, denn wäre es mir egal, bräuchte ich nicht bloggen oder mein Blog würde lediglich einem endlosen Zwiegespräch mit mir selbst dienen, und je länger ich darüber nachdenke, desto anstrengender finde ich diese Vorstellung. Also, "Hallo" an Euch und "Freude" an mich, dafür dass ich es jetzt endlich hinter mich gebracht habe.